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Unternehmensnachricht

Wir sind live: nu:legal erhält 1,3 Mio. € Finanzierung, um europäischen Unternehmen einen schnelleren Weg zur Bewältigung juristischer Arbeit zu bieten

The nu:legal team · May 27, 2026 · 4 Min. Lesezeit

Wir sind live: nu:legal erhält 1,3 Mio. € Finanzierung, um europäischen Unternehmen einen schnelleren Weg zur Bewältigung juristischer Arbeit zu bieten

Heute ist ein großer Tag für uns. nu:legal ist offiziell live, und wir kündigen eine Finanzierungsrunde in Höhe von 1,3 Millionen Euro an, angeführt von Caesar Ventures.

Wir haben uns vorgenommen, etwas zu schaffen, das es bisher nicht gab: eine dritte Option zwischen teuren Kanzleien und unzuverlässiger generischer KI. Einen Weg für europäische Unternehmen, die alltägliche juristische Arbeit zu bewältigen, die still und leise die Woche frisst. Verträge, Kündigungen, Datenschutzerklärungen, Auftragsverarbeitungsverträge. Ohne wochenlangen Papierkram und ohne Qualitätsabstriche.

Das Problem, das wir lösen

Europäische Unternehmen stehen bei juristischen Themen vor einem Dilemma. Auf der einen Seite: langsame, teure Kanzleien aus einer anderen Ära. Auf der anderen: generative KI-Tools, die selbstbewusste, aber unzuverlässige Antworten liefern, ohne dass jemand für sie geradesteht. Gleichzeitig steigt der regulatorische Druck weiter.

Das Ausmaß des Problems ist enorm. Allein deutsche KMU verbringen durchschnittlich rund 32 Stunden pro Monat mit juristischen und Compliance-Themen. Eine Belastung, die die KfW auf rund 61 Milliarden Euro jährlich für die deutsche Wirtschaft beziffert. Das entspricht etwa 7 % jeder Arbeitswoche, die in Verwaltung statt in den Aufbau des Geschäfts fließt. Das Muster gilt in ganz Europa.

Es fehlt Unternehmen nicht am Willen, juristische Arbeit ordentlich zu erledigen. Es fehlt ihnen ein System, das auf ihre tatsächliche Arbeitsweise ausgelegt ist.

Was wir aufgebaut haben

nu:legal ist maßgeschneiderte Legal-Technologie für europäische Unternehmen, entwickelt in Zusammenarbeit mit führenden Anwältinnen, Anwälten und Kanzleien.

Für Routinearbeiten übernimmt unsere Technologie die Hauptarbeit in Stunden statt Wochen: das Erstellen von Arbeitsverträgen, Kündigungen, Abmahnungen, Datenschutzerklärungen, Auftragsverarbeitungsverträgen, Löschkonzepten, Verfahrensverzeichnissen und mehr. Jeder Workflow wird von Fachanwältinnen und Fachanwälten mit mindestens fünf Jahren Erfahrung entwickelt und kontinuierlich auf Basis von Expertenfeedback und Praxiserfahrungen verfeinert.

Für anspruchsvollere Arbeiten lässt sich eine fachanwaltliche Prüfung hinzufügen. Eine zugelassene Anwältin oder ein zugelassener Anwalt zeichnet innerhalb von 24 bis 48 Stunden gegen. Mit echtem Namen und echter Zulassung hinter dem Ergebnis. Mit Verantwortung. Mit fachlicher Reputation.

Wir starten mit Arbeitsrecht und Datenschutzrecht, den beiden Bereichen, die europäische Unternehmen am meisten Zeit kosten, und werden unsere Praxisbereiche im Laufe des Jahres 2026 und darüber hinaus kontinuierlich ausbauen, beginnend mit dem Vertragsrecht.

Warum wir es so gebaut haben, wie wir es gebaut haben

Die meisten Legal-Technologien sind entweder dafür gemacht, Anwältinnen und Anwälten zu helfen, schneller zu arbeiten, oder sie ganz zu ersetzen. Beides halten wir für den falschen Weg.

nu:legal ist mit Anwältinnen und Anwälten gebaut. Die Workflows auf unserer Plattform werden gemeinsam mit Fachexpertinnen und Fachexperten entwickelt. Die Technologie übernimmt die standardisierbaren Teile. Die Anwältinnen und Anwälte übernehmen die Teile, die juristisches Urteilsvermögen erfordern. Der Anwaltsberuf ist nicht das Problem, das wir lösen wollen. Das System drumherum ist es.

Wir glauben außerdem, dass juristische Arbeit auf die Rechtsordnung zugeschnitten sein muss, der sie dient. Man kann ein US-Produkt nicht einfach ins Deutsche übersetzen und erwarten, dass es einen Fall nach dem Kündigungsschutzgesetz versteht oder eine Datenschutzerklärung, die sowohl der DSGVO als auch dem BDSG entspricht. Deshalb haben wir nu:legal zum Start gezielt für deutsches Recht gebaut, gehostet in der EU, mit technischen und organisatorischen Maßnahmen, die auf die anwaltliche Verschwiegenheit ausgelegt sind.

Wer uns unterstützt

Die Runde wurde von Caesar Ventures angeführt, mit Beteiligung von Tech-Unternehmerinnen und -Unternehmern, KI-Operatoren, weiteren Venture-Capital-Investoren sowie Partnerinnen und Partnern von Freshfields und anderen führenden europäischen Kanzleien.

„nu:legal baut eine echte End-to-End-Plattform für Legal Services auf, keine weitere Punktlösung. Durch die Kombination eines herausragenden Ex-Freshfields-Teams mit einer Full-Stack-KI-Plattform und Human-in-the-Loop-Workflows ist nu:legal einzigartig positioniert, um Legal Services für KMU zu transformieren.“ — Carolin Gabor, Managing Partner, Caesar Ventures

Wir sind besonders stolz darauf, dass uns Anwältinnen und Anwälte aus führenden europäischen Kanzleien neben den VCs und Operatoren unterstützen. Es ist ein Signal, dass die Menschen innerhalb der Branche dasselbe Problem sehen wie wir, und Teil der Lösung sein wollen.

Was als Nächstes kommt

In den kommenden Monaten öffnen wir den Zugang schrittweise über eine kontrollierte Warteliste. Ziel ist, dass jedes Unternehmen, das Zugang erhält, vom ersten Tag an eine erstklassige Erfahrung macht. Mittelfristig werden wir in weitere europäische Märkte expandieren.

Wenn Sie auf einen schnelleren, zugänglicheren Weg gewartet haben, die juristische Arbeit zu erledigen, die ohnehin in Ihrem Unternehmen anfällt: Melden Sie sich auf der Warteliste unter nulegal.eu an.

Danke an alle, die uns hierher gebracht haben: unser Team, unsere Investorinnen und Investoren, unsere Pilotkundinnen und Pilotkunden, und die Anwältinnen, Anwälte und Kanzleien, die von Tag eins an Teil dieses Aufbaus sind. Wir fangen gerade erst an.